1920
1920

Die Anfänge

Die Gründung der Vorarlberger Landes-Feuerversicherungs-Anstalt steht - wie bereits ihre Vorgeschichte zeigte - in unmittelbarem Zusammenhang mit der Landesgeschichte. Am 28. Juni 1920 wurde die erste Satzung der Anstalt vom Landtag beschlossen. Zum ersten Direktor wurde Josef König berufen. Ihm folgte bereits 1921 Franz Vallaster, der diese Funktion bis 1937 ausübte. Die Unternehmenskultur wurde beschrieben mit "solide, sachlich und kaufmännisch".

1931
1931

Gewinnausschüttung und Brandverhütung

Anlässlich des 10-Jahres-Jubiläums rückte das Thema "Brandverhütung" in den Mittelpunkt und erstmals konnte eine Gewinnausschüttung erfolgen: "Was ihr heuer an Schäden erspart, bekommt ihr übers Jahr als Gewinnanteil ausbezahlt!"

1942
1942

Geplante Zusammenlegung

Die Zusammenlegung der beiden Landesanstalten des Gaues Tirol-Vorarlberg wurde 1942 geplant. Direktor Zumtobel wehrte sich gegen diese Zusammenlegung. Aufgrund des Krieges wurde dieser Schritt schlussendlich nicht vollzogen.

1954
1954

Von der Landesfeuerversicherung zur Landes-Versicherung

1954 wurde Dr. Friedrich Guth zum Nachfolger des verstorbenen Direktors Herman Fessler berufen. Die Anstalt erlebte in dieser Zeit einen wirtschaftlichen Aufschwung. In seiner 28-jährigen Tätigkeit erweiterte Guth die Landes-Feuerversicherungs-Anstalt zur Vorarlberger Landes-Versicherung. Es begann die Umgestaltung von einer Spezialversicherung in einen modernen Kompositversicherer.

1982
1982

VLV: Kontinuität im Wandel

Gemäß dem "Vier-Augen-Prinzip" wurde im April 1982 Emil Schneider in den zweigliedrigen Vorstand bestellt. Mit 1. Jänner 1983 wurde Dr. Josef Stöger zum Nachfolger von Dr. Guth in den Vorstand berufen.

1994
1994

Neuer Schriftzug und Logo

Der 1994 neu eingeführte Schriftzug, das neue VLV-Logo, ist Zeichen dafür, die kommenden Herausforderungen anzunehmen.

2020
2020

100 Jahre VLV

Mit Stolz feiert die Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G. ihr 100-jähriges Bestehen.

bis 1920
bis 1920

Der Ursprung

Die Tradition der Talschafts- oder Brandversicherungsvereine, insbesondere jener des Bregenzerwaldes, reicht zum Teil bis vor die Bayernzeit zurück. 1798 wurde beispielsweise die Bregenzerwälder Feuerversicherung (heute Wälderversicherung) ins Leben gerufen. 1821 wurde eine eigene Assekuranz im Montafon gegründet. 1865 begann die Walserthaler Brand-Assekuranz ihren Betrieb. Nach langen Diskussionen im Laufe der Jahre konnte schlussendlich 1920 der Schritt zur Gründung der Landesfeuerversicherung gesetzt werden.

1928
1928

Der Neubau

1928 wurde mit dem Bau des heutigen Direktionsgebäudes begonnen und bereits im Oktober 1929 erfolgte die feierliche Einweihung. Als Prämisse galt: "Das Gebäude selbst soll repräsentabel, schön und vor allem praktisch werden, jedoch soll hiebei zur Geltung kommen, dass Sparsamkeit und nicht unbeschränkte Mittel angewendet wurden."

1938
1938

1938 - 1945 Macht und Ohnmacht

Mit Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland im März 1938 wurde Direktor Fischer nach nur einem Jahr durch den neuen Anstaltsleiter Direktor Karl Zumtobel abgelöst.

1946
1946

Neubeginn und Wiederaufbau

Hermann Fessler wurde zunächst als provisorischer Anstaltsleiter bestimmt und  1947 zum Direktor ernannt. Das Direktionsgebäude wurde zum Ende des Krieges noch stark beschädigt und musste wieder aufgebaut werden.

1981
1981

Lebensversicherung

1981 kam mit der Lebensversicherung eine weitere wichtige Sparte hinzu und vervollständigte damit das Angebot der Landesversicherung als umfassender Kompositversicherer.

1986
1986

Imagewandel

Die VLV entwickelte sich im Laufe der Zeit von der Landes-Feuerversicherungs-Anstalt zur Vorarlberger Landes-Versicherung. Mit dem ironischen Untertitel "Am Anfang war´s nur Feuer", der sich sowohl auf den Firmennamen wie auch auf das bisherige Angebot bezog, begann 1986 eine großangelegte Kampagne. Die Imagekorrektur war notwendig, bot doch der gesättigte Feuerversicherungsmarkt kaum eine Expansionsmöglichkeit.

2000
2000

Kooperation Walser Versicherung

Im Jahre 2000 wurde die Zusammenarbeit mit der Walser Versicherung beschlossen. Durch diese engere Form der Zusammenarbeit sollte der Fortbestand der Walser Versicherung als eigenständiger Versicherer gesichert werden.

Direktoren
Direktoren

1920 - 1921 Josef König

1921 - 1937 Franz Vallaster

1937 - 1938 Dr. August Fischer

1938 - 1945 Karl Zumtobel

1945 - 1954 Hermann Fessler

1954 - 1982 Dr. Friedrich Guth

1982 - 2000 Emil Schneider

1983 - 2002 Dr. Josef Stöger

2000 - 2005 Mag. Manfred Bösch

2005 - 2006 Dr. Dietmar Leissing

2006 - 2011 Dr. Daniel Wiesner

seit 2002      KommR Robert Sturn

seit 2012      Mag. Klaus Himmelreich

bis 1920
bis 1920

Der Ursprung

Die Tradition der Talschafts- oder Brandversicherungsvereine, insbesondere jener des Bregenzerwaldes, reicht zum Teil bis vor die Bayernzeit zurück. 1798 wurde beispielsweise die Bregenzerwälder Feuerversicherung (heute Wälderversicherung) ins Leben gerufen. 1821 wurde eine eigene Assekuranz im Montafon gegründet. 1865 begann die Walserthaler Brand-Assekuranz ihren Betrieb. Nach langen Diskussionen im Laufe der Jahre konnte schlussendlich 1920 der Schritt zur Gründung der Landesfeuerversicherung gesetzt werden.

1920
1920

Die Anfänge

Die Gründung der Vorarlberger Landes-Feuerversicherungs-Anstalt steht - wie bereits ihre Vorgeschichte zeigte - in unmittelbarem Zusammenhang mit der Landesgeschichte. Am 28. Juni 1920 wurde die erste Satzung der Anstalt vom Landtag beschlossen. Zum ersten Direktor wurde Josef König berufen. Ihm folgte bereits 1921 Franz Vallaster, der diese Funktion bis 1937 ausübte. Die Unternehmenskultur wurde beschrieben mit "solide, sachlich und kaufmännisch".

1928
1928

Der Neubau

1928 wurde mit dem Bau des heutigen Direktionsgebäudes begonnen und bereits im Oktober 1929 erfolgte die feierliche Einweihung. Als Prämisse galt: "Das Gebäude selbst soll repräsentabel, schön und vor allem praktisch werden, jedoch soll hiebei zur Geltung kommen, dass Sparsamkeit und nicht unbeschränkte Mittel angewendet wurden."

1931
1931

Gewinnausschüttung und Brandverhütung

Anlässlich des 10-Jahres-Jubiläums rückte das Thema "Brandverhütung" in den Mittelpunkt und erstmals konnte eine Gewinnausschüttung erfolgen: "Was ihr heuer an Schäden erspart, bekommt ihr übers Jahr als Gewinnanteil ausbezahlt!"

1938
1938

1938 - 1945 Macht und Ohnmacht

Mit Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland im März 1938 wurde Direktor Fischer nach nur einem Jahr durch den neuen Anstaltsleiter Direktor Karl Zumtobel abgelöst.

1942
1942

Geplante Zusammenlegung

Die Zusammenlegung der beiden Landesanstalten des Gaues Tirol-Vorarlberg wurde 1942 geplant. Direktor Zumtobel wehrte sich gegen diese Zusammenlegung. Aufgrund des Krieges wurde dieser Schritt schlussendlich nicht vollzogen.

1946
1946

Neubeginn und Wiederaufbau

Hermann Fessler wurde zunächst als provisorischer Anstaltsleiter bestimmt und  1947 zum Direktor ernannt. Das Direktionsgebäude wurde zum Ende des Krieges noch stark beschädigt und musste wieder aufgebaut werden.

1954
1954

Von der Landesfeuerversicherung zur Landes-Versicherung

1954 wurde Dr. Friedrich Guth zum Nachfolger des verstorbenen Direktors Herman Fessler berufen. Die Anstalt erlebte in dieser Zeit einen wirtschaftlichen Aufschwung. In seiner 28-jährigen Tätigkeit erweiterte Guth die Landes-Feuerversicherungs-Anstalt zur Vorarlberger Landes-Versicherung. Es begann die Umgestaltung von einer Spezialversicherung in einen modernen Kompositversicherer.

1981
1981

Lebensversicherung

1981 kam mit der Lebensversicherung eine weitere wichtige Sparte hinzu und vervollständigte damit das Angebot der Landesversicherung als umfassender Kompositversicherer.

1982
1982

VLV: Kontinuität im Wandel

Gemäß dem "Vier-Augen-Prinzip" wurde im April 1982 Emil Schneider in den zweigliedrigen Vorstand bestellt. Mit 1. Jänner 1983 wurde Dr. Josef Stöger zum Nachfolger von Dr. Guth in den Vorstand berufen.

1986
1986

Imagewandel

Die VLV entwickelte sich im Laufe der Zeit von der Landes-Feuerversicherungs-Anstalt zur Vorarlberger Landes-Versicherung. Mit dem ironischen Untertitel "Am Anfang war´s nur Feuer", der sich sowohl auf den Firmennamen wie auch auf das bisherige Angebot bezog, begann 1986 eine großangelegte Kampagne. Die Imagekorrektur war notwendig, bot doch der gesättigte Feuerversicherungsmarkt kaum eine Expansionsmöglichkeit.

1994
1994

Neuer Schriftzug und Logo

Der 1994 neu eingeführte Schriftzug, das neue VLV-Logo, ist Zeichen dafür, die kommenden Herausforderungen anzunehmen.

2000
2000

Kooperation Walser Versicherung

Im Jahre 2000 wurde die Zusammenarbeit mit der Walser Versicherung beschlossen. Durch diese engere Form der Zusammenarbeit sollte der Fortbestand der Walser Versicherung als eigenständiger Versicherer gesichert werden.

2020
2020

100 Jahre VLV

Mit Stolz feiert die Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G. ihr 100-jähriges Bestehen.

Direktoren
Direktoren

1920 - 1921 Josef König

1921 - 1937 Franz Vallaster

1937 - 1938 Dr. August Fischer

1938 - 1945 Karl Zumtobel

1945 - 1954 Hermann Fessler

1954 - 1982 Dr. Friedrich Guth

1982 - 2000 Emil Schneider

1983 - 2002 Dr. Josef Stöger

2000 - 2005 Mag. Manfred Bösch

2005 - 2006 Dr. Dietmar Leissing

2006 - 2011 Dr. Daniel Wiesner

seit 2002      KommR Robert Sturn

seit 2012      Mag. Klaus Himmelreich